AERTravel Blog - Von Ambon nach Banda und wieder zurück

Von Ambon nach Banda und wieder zurück

Von Ambon nach Banda und wieder zurück

19.03.2015 21:29

AER Traveller Dirk bereist ein vom Untergang bedrohtes Paradies


Hallo liebe Freunde, welcome to Ambon!

Meine Reise geht abenteuerlich weiter: Ich habe hier in Ambon Mr. Michael, einen Bekannten von Lady Eithne getroffen. Im Guesthouse seiner Tante direkt an der Startbahn des Flughafens kann ich übernachten und mir den ganzen Tag startende und landende Flugzeuge anschauen. Für Mittwoch hat er mir einen Flug mit einem kleinen Propellerflugzeug nach Banda organisiert, die Rückfahrt mache ich dann Samstag mit dem Speedboat! Danach werde ich noch zwei Tage mit dem Motorroller die Insel entdecken, auf der Ambon liegt, und am 24. März geht es dann nach Yogyakarta, dem letzten Ziel meiner Reise...
Ich habe richtig Glück und bin super guter Laune :-)

Der Flug mit Sriwijaya Air quer über den Molukkenarchipel war schlichtweg grandios! Wir hatten bestes Wetter, unter uns lagen Hunderte kleiner und kleinster Inseln, dicht bewaldet mit tropischem Urwald, kaum bewohnt.

Wir flogen mit einer uralten aber rüstigen Lady, einer Boeing 737-300, die ihre besten Tage wohl schon vor 30 Jahren gesehen hat... Von außen top, und mit gleichmäßig rund laufenden Triebwerken, und das ist schließlich das Wichtigste. Der Innenraum hat schon weit bessere Tage gesehen, die Toilette fällt bald auseinander, die Klobrille hing in Fetzen, aber hey, was solls, der Flug war supersanft und dauerte Gottseidank auch nur eine Stunde. Nun sitze ich im Airportrestaurant in Ambon, schlürfe einen Kaffee und harre der Dinge, die in Person von Mr. Michael auf mich zukommen werden. Ich bin sehr gespannt und zuversichtlich. Und ich weiß leider nicht, wann ich das nächstes Mal ins Internet komme, also bitte etwas Geduld ihr Lieben

Bye for now!

Später, Ambon: Nun ist es doch passiert, habe mit den Jungs vor der Tür des Guesthouses Volleyball gespielt und bin mit meinen Flip Flops so dumm auf dem Boden aufgekommen, dass ich mich böse verletzt habe. Die Kuppe des großen Zehs an meinem operierten Fuß ist durch den Sturz aufgeplatzt und blutet stark. Die Mutter von Michael hatte einen Notfallkoffer und ich noch mein Wundspray, so haben wir mich erstmal notdürftig verarztet. Auf einmal waren ganz viele Frauen um mich herum, das hat sich wohl schnell herumgesprochen. Mal schauen, wie das ganze Morgen aussieht, es scheint, als ob es genäht werden müsste. Das Guesthouse ist eher eine Bretterbude, ein Neuntel vom Preis der Villa in Ternate, aber auch ein Neuntel des Komforts. Es reicht trotzdem völlig. Das Guesthouse wird von Mrs. Emma, der Tante von Michael geführt, die Kommunikation ist etwas aufwändiger, da sie kein Wort Englisch und ich kein Wort Bahasa Indonesia spreche. Ein absolutes Highlight des Verschlages ist für mich die Lage direkt an den Runways des Airports. So konnte ich die gesamte Zeit Flugzeuge aus nächster Nähe beim Starten beobachten und mit dem Fotoapparat ablichten.

Morgens war ich im kleinen Hospital des Nachbardorfes zur Wundversorgung. Der Zeh sieht zwar ziemlich eklig aus, trotzdem muss nichts genäht werden. Man hat nochmals alles sorgfältig desinfiziert und verbunden, nun fühle ich mich wieder etwas beruhigter und sicher.

So habe ich mir anschließend wieder ein Motorbike ausgeliehen, um damit eine Spritztour um Leitihu zu machen, der größeren der beiden Inseln, aus denen Pulau Ambon besteht. Kota Ambon ist die mit Abstand größte Stadt der Molukken, im Zentrum des gesamten Archipels gelegen. Sie liegt auf dem zweiten, kleineren Teil von Pulau Ambon, auf Leitimur. Diese beiden Inseln sind durch eine schmale Landzunge miteinander verbunden.



Unterwegs auf Ambon, nach Schulschluss...

Die Straße stellte sich im Laufe der Fahrt als teilweise durchaus abenteuerlich heraus, auf bestimmten Abschnitten besteht sie teilweise nur noch aus tiefen Kratern, um die man herumbalancieren muss. Dann gibt es plötzlich eine Brücke mit lediglich drei nebeneinander gezimmerten Holzbalken, auf denen ich dann mit dem Bike versuchte, nicht das Gleichgewicht zu verlieren, ich kann euch erzählen, gar nicht so einfach ;-).



Brücke auf Ambon

Die ersten Dörfer, die ich passierte waren noch christliche Gemeinschaften, es waren Hunderte von Holzkreuzen entlang der Straße aufgestellt, geschmückt mit bunten Bändern, in Vorankündigung des nahenden Osterfestes. Nach ca. 20 Kilometern begann der muslimische Teil der Küste, winzig kleine Dörfer mit einer zentralen Moschee, verhüllten Frauen, Männern mit langen Kaftanen und Gebetsmützen, in so kurzer Distanz zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

1998-99 brachen in Ambon vordergründig religiös motivierte Unruhen aus: Die muslimische Mittelschicht fühlte sich ausgegrenzt von lukrativen Jobs in der Verwaltung und dem Handel. Es kam zu Straßenschlachten und ethnischen Säuberungen. Ausgehend von Ambon weiteten sich die Unruhen rasch über den gesamten Maluku-Archipel aus, Ternate, Kei -Inseln, Banda, alle Regionen wurden in Mitleidenschaft gezogen, zehntausende von Menschen starben, Kirchen und Dörfer wurden niedergebrannt, die Mehrheit der Christen floh in andere Gebiete wie z.B. nach Nordsulawesi, wo Christen traditionell in der Mehrheit sind.

Aber es traf auch die Chinesische Minderheit, meistens Handeltreibende und Geschäftsleute. So geschehen auch auf Banda. Dort gab es in Bandaneira einst ein eigenes kleines Chinesenviertel, einen Tempel und einen eigenen Friedhof. All dies existiert heute nicht mehr.

Zurück zu meiner Spritztour rund um Leitihu. Ich legte ca. 100 km an der Westküste der Insel zurück, quer durch Dschungel, pittoreske kleine Weiher und Dörfer. In fast jeder der kleinen Ansiedlungen werden sämtliche Gewürze, Nelken, Kräuter, aber auch frischgewaschene Wäsche zum Trocknen auf Planen auf der Straße ausgebreitet. Kein Problem bei dem wenigen Verkehr, der hier herrscht. In den etwas größeren Ansiedlungen sah ich noch viele Fahrrad-Rikschas als Taxis, die in anderen Regionen Indonesiens so gut wie verschwunden sind. Das Innere von Leitihu ist bergig, komplett von Dschungel bedeckt und gänzlich unbewohnt, abgesehen von einer Stichstraße, die vom Nordwesten über einen Bergkamm hinweg auf die andere Seite der Insel führt, von dort ich wieder zurück zum Flughafen von Ambon zurückkehrte. Nach einem langen und anstrengenden Tag auf dem Bike, völlig verdreckt, k.o. und sonnenverbrannt, aber voller herrlicher Eindrücke, beendete ich den Tag beim Zuschauen des Volleyballspiels ohne mich selber ins Getümmel zu schmeißen mit einem kühlen Bier auf der Terrasse von Emmas Guesthouse.

Am sehr frühen Morgen brachte mich der junge Mann, der mir sein Motorbike ausgeliehen hatte, mit demselben zum nahegelegenen Airport Terminal. Meine Maschine ist eine einmotorige Cessna Caravan mit Platz für neun Passagiere und ein wenig Gepäck, was pro Passagier auf 10 Kilogramm beschränkt ist. Der bezaubernde Name der kleinen Fluglinie lautet "SUSI AIR". Mit diesen einmotorigen Passagierflugzeugen ist Susi Air hauptsächlich auf Papua unterwegs, fliegt aber auch zweimal in der Woche auf entlegenen Inselchen, wie z.B. Banda.

Das Handling und der Erwerb der Tickets sind für Europäer ziemlich ungewohnt. Flüge von Ambon nach Banda kann man nur telefonisch in Ambon buchen oder direkt am Flughafen kaufen. Den Rückflug von Banda nach Ambon kann man wiederum nur auf Banda buchen, und zwar nur in einer kleinen Hütte direkt an der Landebahn, die als Terminal dient. Dort sitzt eine ältere, komplett verhüllte und ziemlich herrische Lady mit ihrem Ringbuch an einem einsamen Holztisch und trägt dich, wenn du Glück hast, in das kleine Büchlein für den jeweilig gewünschten Flug ein und stellt dir gleich das dazugehörige Papierticket aus. Mein Gott, wie lange hatte ich schon kein echtes Papierticket mehr in der Hand hatte, eigenhändig ausgestellt in einer völlig unleserlichen Handschrift. Es reicht als Passagiername nur der Vorname, der Rest ist hier eh völlig unwichtig.

Leider ist mein Flug zurück nach Ambon schon ausgebucht. Dass ich jetzt auf einer Warteliste stehe, habe ich alleine einem hilfsbereiten jungen Mann namens Cinta zu verdanken, der Dorfschullehrer für Englisch hier auf der Insel ist, und unüberseh- und hörbar der ziemlich alleinige Vertreter der weltweiten Gay-Community hier auf den winzigen Banda-Inseln. Später mehr zu ihm.

Eigentlich wollte ich niemals mehr ein einmotoriges Flugzeug betreten, geschweige denn damit fliegen. Nun hatte ich keine Wahl als mich voller Zuversicht den beiden offensichtlich erfahrenen Piloten der kleinen Cessna anzuvertrauen. Der Flug verlief gänzlich ruhig, entspannt und komfortabel.



Flug von Ambon nach Banda, Blick ins Cockpit

Wir hatten wunderbares, klares Wetter, legten am frühen Morgen um 7 Uhr einen Bilderbuchstart hin, flogen über den westlich von Ambon gelegenen Archipel der Saparua Inseln und ich hatte durch die riesigen Kabinenfenster einen grandiosen Ausblick auf die Landschaft und die Inselchen unter uns.



Landeanflug auf Banda

Nach ca. einer Stunde begann der Landeanflug auf Banda Neira und die Landung war wiederum spektakulär: Wir drehten in der schmalen Lagune zwischen Banda Neira und der gegenüberliegenden Vulkaninsel Gunung Api auf den Landeanflug ein, und setzten schließlich butterweich auf dem kurzen Airstrip hinter dem Dorf Banda auf.


Ankunft auf dem Flughafen von Banda

Nach einer kurzen Fahrt mit dem Motorrad ins Dorf stellte sich heraus, dass die Reservierung, die Mr. Michael von Banda aus für mich getätigt hatte, schief gelaufen war, denn die Räume waren inzwischen anderweitig vergeben. Ich fand schließlich ein Zimmer in einem anderen Guesthouse – und das war ein Traum mit eigener Terrasse und grandiosen Ausblick auf das kleine Dorf, die umtriebige Anlegestelle, die Lagune und den gegenüberliegenden Vulkan Gunung Api!


Blick aus meinem Zimmer

Von der Anlegestelle aus fahren andauernd kleine und kleinste Boote mit einer Handvoll Passagiere und Waren an Bord zu den in der Umgebung liegenden Inseln des Archipels. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen, frisch gefangene Fische werden verkauft, Bananen und andere Früchte werden ab- und aufgeladen. Begleitet wird die Szenerie vom Knattern der alten Dieselmotoren dieser Kähne oder der Außenbordmotoren der kleineren und schmaleren Bootstaxis.


Abendliches Markttreiben am Hafen

Direkt am Hafen steht ein wildes Durcheinander von kleinen Bretterbuden mit Verkaufsständen für alle Dinge des Lebens. In den winzigen überdachten Gässchen scharren frei herumstreunende Hühner und watscheln Enten, zweirädrige Schubkarrentransporter werden durchs Gedränge bugsiert und auf Hockern oder Bänken im Schatten sitzen oder liegen Verkäufer. Allenthalben wird ein kleines Schwätzchen gehalten, überall bearbeiten Menschen Früchte oder Gemüse oder entschuppen die frisch gefangenen Fische.

Banda scheint noch völlig aus der Zeit gefallen zu sein. Es ist ein winziges Kleinod, eine Inselgruppe mitten im Ozean, weitab von jeder größeren Insel, das bis zum heutigen Tag in einem Dornröschenschlaf lag, aus dem es langsam aber stetig und unwiderruflich aufgeweckt wird. Banda Neira und die umliegenden Inseln sind noch ein Geheimtipp unter Tauchern, Schnorchlern und Abenteuerreisenden, jedoch haben in den letzten Jahren schon ein gutes Dutzend Guesthouses aufgemacht und es werden ständig mehr. Auch die Anreise wird immer weniger beschwerlich, seitdem vor drei Monaten eine zweimal wöchentlich verkehrende Speedboatverbindung nach Tulehu auf Ambon eröffnet wurde. Dazu kommt die ebenfalls zweimal wöchentlich verkehrende Flugverbindung nach Ambon mit Susi Air. Das staatliche "Pelni-ship" verbindet einmal im Monat Banda mit Sulawesi, und einmal monatlich mit den Kei- und den Aru-Inseln und weiter bis nach Papua. Noch werden alle Waren mit den großen Pelni-Schiff hierher transportiert.

Gelegentlich verkehren Frachter nach Ambon und den Kei Inseln. Das Ticket für den Personentransport mit den Speedboats erwirbt man direkt am Schiff, wie auch das Ticket für den Flieger. Man trägt sich dort, wie bereits oben erwähnt, einfach in das kleine Buch der eisernen Lady am Flugplatz ein. Den Transport zu den Nachbarinseln des Archipels erfolgt mit den kleinen Kähnen, wenn einer voll ist, wird abgelegt.

Alle zwei Monate kommt hier sogar ein Kreuzfahrtschiff aus Australien herauf, dann werden am Pier traditionelle Tänze aufgeführt.

Mir ist hier aufgefallen, dass die Menschen hier bei weitem nicht mehr so herzlich und offen sind, wie ich es auf Sulawesi oder auf den Nordmolukken erlebt habe. Vielleicht ist es ihre Mentalität, vielleicht auch ihr schon intensiverer Kontakt mit den Backpacker -Travellern, ich weiß es nicht genau. Die Menschen gehen wortlos an einem vorbei, selten hört man ein "Hallo" oder bekommt ein Lächeln. Manchmal glaube ich, sogar eher Misstrauen oder Ablehnung in ihren Gesichtern zu sehen, mag sein, dass die Menge der Individualtouristen hier schon einiges verdorben hat. Anyway, die Entwicklung wird auf jeden Fall in Richtung Tourismus gehen, das wird nicht mehr aufzuhalten sein. Wie schön, dass ich die Inseln noch jetzt, in diesem noch halbwegs unschuldigen Zustand erleben durfte.

Gestern Abend lernte ich Cinta kennen, Dorfschullehrer, Betreiber eines kleinen Telefonshops, der eigentlich immer geschlossen ist, und bekannt wie ein bunter Hund unter den Einheimischen wie auch den Touristen. Er ist freundlich, fröhlich, wirkt in seiner Ausstrahlung eher feminin und benimmt sich ein bisschen wie ein „Botschafter“ der Bandainseln. Er trägt meist ein T-Shirt mit dem Aufdruck "a fish called Banda" angelehnt an den wohl bekannten Film "A fish called Wanda"... Er weiß alles, was die Inseln anbelangt und kennt hier jeden. Mit ihm erkundigte ich heute den Ort.

Banda hat eine wechselhafte und teilweise leidvolle Geschichte hinter sich. Einst das Zentrum des Muskatnussanbaus, war es einer der wichtigsten Handelsstützpunkte der Holländer und permanenter Zankapfel zwischen ihnen, den Engländern und den Portugiesen. Die Portugiesen errichteten hier ein großes Fort, das anschließend die Engländer und später die Holländer übernahmen. Es ist heute noch vollständig erhalten. In den schlimmsten Zeiten der Inseln fanden Massaker an den Ältesten der Dörfer statt, angeblich wegen Konspiration. 90 Prozent der Inselbevölkerung wurden versklavt oder umgebracht. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum die Menschen hier bis zum heutigen Tag den Weißen mit großer Distanz begegnen.

An jeder Ecke kann man noch die architektonischen Hinterlassenschaften der Holländer entdecken, teils sind es nur noch Ruinen oder einsam stehende alte Mauern, teilweise renovierte wunderschöne Häuser.

Ich weiß noch immer nicht, wann und wie ich die Inseln wieder verlassen werde. Entweder mit dem Speedboat am Samstag oder mit Susi Air, auf deren Warteliste ich stehe, am Montag. Ich favourisiere auf jeden Fall die zweite Variante, ich habe keine große Lust, noch drei Nächte in Ambon zu verbringen.

Ich hoffe, dass ich heute Abend bei Mr. Cinta zu Hause diese Mail an euch verschicken kann, hier gibt es sonst nirgends Internet, geschweige denn WiFi. Auch in dieser Hinsicht herrschen hier noch andere Zeiten, aber dies wird sich wahrscheinlich auch rasch ändern, schätze ich.

Wenn euch diese Mail erreicht und ihr sie lesen könnt, hat es hoffentlich geklappt, ansonsten denke ich, dass ich meinen Bericht erst wieder in Yogyakarta loswerde...

Seid für heute alle herzlich gegrüßt von meinem kleinen Stückchen Paradies.
Selamat Malam


P.S.: Gerade wird neben meinem Guesthouse Plastikmüll verbrannt und der Geruch des Qualms, der durchs Fenster weht, steigt mir unangenehm in die Nase. Und heute bin ich durch die Lagune zur gegenüber liegenden Insel Gunung Api geschwommen und musste einige Male irgendwelchen Colabüchsen und Plastikflaschen aus dem Weg schwimmen. Der Meeresboden ist übersät mit Abfall und Unrat, auch das ist wohl ein Zeichen der "neuen" Zeit hier auf den Bandainseln... Tja, das "Paradies" hat auch schon einige sichtbare Schattenseiten, und der wachsende Müll, sowohl von den Einheimischen wie auch der der Touristen, muss ja schließlich irgendwo "entsorgt" werden. Eigentlich sehr schade und traurig...


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