AERTravel Blog - Abenteuer AER-Travel, los geht’s! Mein Ziel: Uruguay.

Abenteuer AER-Travel, los geht’s! Mein Ziel: Uruguay.

Abenteuer AER-Travel, los geht’s! Mein Ziel: Uruguay.

10.11.2014 17:16

AERTravelerin Pia reist im November 2014 nach Urugay. Hier veröffentlicht sie in loser Folge ihre Endrücke für euch:

Das zweitkleinste Land Südamerikas liegt eingekesselt zwischen den großen Nachbarn Argentinien und Brasilien. Daher sehen die meisten Besucher Uruguay auf der Durchreise: Colonia, Punta del Este, Montevideo sind die Schlagworte, die man zum Thema Uruguay hört. Natürlich gehören diese Orte auch bei mir zum Pflichtprogramm, aber ich möchte sehen, was das kleine Land abseits der bekannten Attraktionen zu bieten hat.


Meine erste Station: Montevideo. Die Hauptstadt Uruguays mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern liegt am Ufer des Rio de la Plata, schräg (zugegeben, sehr schräg) gegenüber von Buenos Aires.
Der Himmel ist strahlend blau. Wahrzeichen Montevideos ist der Palacio Salvo. An der Stelle erbaut, an der sich vorher die Confitería La Giralda befand, ein geschichtsträchtiger Ort, denn dort wurde das Stück La Cumparsita geschrieben, die Hymne des Tango. In den 1920ern erbaut damals das höchste Gebäude Lateinamerikas, ist der Palacio Salvo auch heute noch von allen Seiten gut zu sehen und dient mir als prachtvolle Orientierungshilfe. Da kann der Stadtplan in der Tasche bleiben.

Ist Montevideo eine schöne Stadt? Hier auf der Plaza Independencia ist die Antwort auf kleinstem Raum zu finden: Belle Epoque und Art-Deco Schönheiten wie das Teatro Solis und der Palacio Salvo teilen sich den Platz mit einer Plattenbau-Hochhaus-Scheußlichkeit mit Ostblock-Charme.







Die Schönheit und den Flair der Stadt entdeckt, wer sich dem entspannten Tempo der Bewohner anpasst und durch die Altstadt oder die Rambla entlang schlendert. Die Rambla von Montevideo führt 13 Kilometer entlang des Rio de la Plata. Jogger, Inlineskater und Radfahrer nutzen sie als Trainingsstrecke, an verschiedenen Stationen hat die Stadt Fitnessgeräte aufgebaut. Die komplette Steinmauer ist mit Bänken gesäumt und die Menschen kommen alleine oder mit Freunden um auf das Wasser zu schauen und einen Mate zu teilen.





Mein erstes Treffen um mehr über die Reiseindustrie zu erfahren führt mich zum Mittagessen nach Pocitos. Eine beliebte Wohngegend nördlich des Zentrums, mit unzähligen Bars und Restaurants und einem schönen Strandabschnitt. Ich treffe Irene Recknagel und Birgit Ketel im Restaurant Fellini. Als Vorspeise nehme ich eine kalte Rote-Bete-Suppe, das fängt schonmal gut an.
Irene Recknagel ist in Uruguay geboren, mit deutschen Vorfahren. Sie bietet Auswanderern Unterstützung jeglicher Art, seien es Behördengänge, Grundstückssuche etc. Ihr Blog http://uruguay-erwartetsie.blogspot.com informiert über Neuigkeiten und gibt auch aktuelle Veranstaltungstipps. Sie hat lange Jahre bei der Außenwirtschaftsabteilung der uruguayisch-deutschen Handelskammer gearbeitet, kennt sich genau aus und verfügt über umfangreiche Kontakte. Irene bemerkt in den letzten Jahren einen Anstieg an Anfragen. Die Bekanntheit und Beliebtheit von Uruguay als Reise und Auswanderungsziel wächst.

Birgit Ketel hat eine Reiseagentur, die maßgeschneiderten Urlaub in Uruguay ermöglicht. Nach langjähriger Erfahrung bei einem Hamburger Reiseveranstalter bestens gerüstet, verbringt sie die verlängerte Sommersaison vor Ort und kann ihre Gäste umfassend betreuen. Sie organisiert Städtetrips, Aufenthalte auf Estancias, Reiterferien und vieles mehr. Ihr Angebot ist unter www.uruguay-travels.com zu finden. Birgits Begeisterung für Uruguay und ihr über lange Jahre gereiftes Netzwerk stellen sicher, dass der Geschmack ihrer Kunden getroffen wird, ob es sich um Glitz und Glamour in Punta del Este oder die Gaucho-Erfahrung in der Pampa handelt. Vielen Dank an Irene und Birgit für das interessante Treffen.



Mein nächster Termin führt mich in die Zona America. Ein Businesspark, in dem sich internationale Firmen angesiedelt haben. Ich bin zu Besuch im Global Customer Support Center von Sabre. Seit 10 Jahren bedient Sabre von Montevideo aus den internationalen Markt. Als ich um kurz nach 9 Uhr eintreffe sind die Arbeitsplätze teilweise noch nicht besetzt, denn die Kollegen dort arbeiten entsprechend der Öffnungszeiten ihrer Märkte: Nordamerika, Lateinamerika, Europa etc. Schon jetzt hört man aus jeder Ecke eine andere Sprache.



Ähnlich wie der AER unternimmt Sabre viel, um das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter zu fördern: täglich steht ein Arzt zur Verfügung, verschiedene Kurse wie Yoga werden angeboten. Soziales Engagement vor Ort wird durch Programme gefördert, bei denen die Mitarbeiter Zeit spenden, um zum Beispiel in Schulen auszuhelfen. Ich durfte verschiedenen Kollegen über die Schulter schauen und habe einen interessanten Einblick bekommen. Vielen Dank dafür!

Ich verlasse Montevideo in Richtung San Jose de Mayo und freue mich auf neue Begegnungen.

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  • Erstellt von AERTiCKET_SR In der Kategorie Uruguay am 10.11.2014 17:16:00 Uhr

    zuletzt bearbeitet: 10.11.2014 17:27
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