AERTravel Blog - …tschüß Paradies

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18.03.2014 10:09

AER Travelerin Julia ist wieder zurück in Berlin - hier ihre letzten Reiseberichte.


Von Capurgana zurück nach Sincelejo

Am Sonntagmorgen stand dann schon meine Abreise aus Capurgana an, dabei hätte ich wirklich noch ewig hier bleiben können.

Die Ruhe, die Sonne und das Meer…einfach herrlich. Vor mir stand nun aber erstmal eine 12stündige Tour zurück nach Sincelejo, von dort wollte ich dann den nächsten Tag noch einmal Richtung Barranquilla da es nördlich von der Stadt noch viele sehenswerte Orte und auch den Tayrona National Park gibt.

Die Rücktour verlief wirklich einwandfrei, nicht nur die Bootstour war wesentlich angenehmer auch die Fahrt durch den Dschungel war schneller als auf dem Hinweg.


Wieder in Barranquilla & Besuch in Tolu

Am Montag ging es dann wieder nach Barranquilla, dieses Mal habe ich mir ein kleines Hotel ausgesucht, in welchem ich nur schnell meine Sachen verstaute und ab gings wieder raus, das Ziel Tolu.

Tolu ist ein relativ großes Dörfchen, fast schon eine Kleinstadt und liegt direkt am Meer. Der Ort ist sehr beliebt bei den Einheimischen, vor allem für Tagesausflüge. Viele Leute haben hier auch ein kleines Ferienhäuschen.
Ich habe einen kleine Erkundungstour gemacht und jede Menge mir unbekanntes Obst gefuttert, dass meiste ziemlich lecker…einiges doch sehr gewöhnungsbedürftig.

Dann stand auch schon die Rückfahrt mit dem Bus auf dem Programm.


Fazit meines Urlaubs als Aertraveller

Ich hatte wirklich eine klasse Zeit hier in Kolumbien und konnte viele neue Erfahrungen sammeln, sowie wunderschöne, unbekannte Gegenden entdecken.

Gerne hätte ich mir noch mehr Orte angeschaut, die Kaffeeregion Kolumbiens soll wirklich atemberaubend sein, dass war in den 2 ½ Wochen leider nicht drin.

Ich habe das Gefühlt, dass ich während meines Aufenthalts viel über das Land und die Leute lernen konnte. Die meisten Menschen die ich kennengelernt habe waren nett, hilfsbereit und sehr lebenslustig, egal aus welcher Gesellschaftsschicht…Ich habe viele schöne Geschichten gehört aber auch etwas über die Schattenseiten Kolumbiens erfahren.

Kolumbien ist ein wirklich schönes und sehr vielfältiges Reiseziel, ein Pluspunkt ist auf alle Fälle, dass es nicht so überlaufen ist, wie manch andere Backpacker Ziele und es gibt natürlich auch keine Hotelklötze a la „El Arenal“. Grade abenteuerlustige Leute können so einiges erleben aber auch für Sonnenanbeter gibt es hier immer ein ideales Plätzchen.

Ich empfehle aber Jedem der vor hat Kolumbien zu erkunden ausreichend Spanisch zu können. Irgendwie kann man sich zwar immer mit Händen und Füßen verständigen aber man möchte ja vielleicht auch mit Anderen ins Gespräch kommen…meine Spanischkenntnisse konnte ich jedoch auch ein wenig verbessern.

Und auch das Reisen so ganz allein als junge Frau war eigentlich eher unproblematisch, als Backpacker lernt man ja auch schnell andere Touris kennen und ist eher selten allein.

Der Januar und Februar eignen sich perfekt, um die Karibikküste zu erkunden, hier ist dann nämlich Trockenzeit und es ist nicht schwül. Außerdem sind in dieser Jahreszeit nur wenig Touristen unterwegs, egal ob In- oder Ausländer. Es hat sich wirklich so angefühlt, als wäre ich teilweise der einzige Touri gewesen aber auch das war eher positiv. Der einzige Nachteil den Reisen im Januar/Februar haben ist, dass die Umgebung eher trocken ist, sodass ich die grüne Vielfalt Kolumbiens eher selten erleben durfte.

Wie schon gesagt, ich hatte eine schöne Zeit und kann Kolumbien jedem nur wärmstens empfehlen.


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